Eizellenspende

Unfruchtbarkeit, entstanden aus unterschiedlichen Gründen, ist heutzutage kein Urteil für eine Frau. Dank den verschiedenen Leistungen der Medizin bestehen für viele Frauen die Möglichkeiten schwanger zu werden und ein gesundes Kind zur Welt zu bringen.

Eizellen einer Spenderin werden in kostspieligen Behandlungsmethoden eingesetzt. Die Kosten sind begründet, weil die Auswahl einer Spenderin und ihre Untersuchung streng kontrolliert werden. Die Entlohnung einer Spenderin ist auch ziemlich hoch. Ein solches komplizierte Verfahren der extrakorporalen Befruchtung von Spendereizellen hilft vielen Familien Kinder zu bekommen. Laut zahlreicher Untersuchungen beträgt die Wahrscheinlichkeit bei 60-65% der Frauen schwanger zu werden.

Moderne Technologien erlauben eine Eizelle durch das Einfrieren aufzubewahren. Das ermöglicht später eine Bank von Eizellen zu bilden, sie lange aufzubewahren, und sie bis zum Halben Jahr in einer Quarantäne zu untersuchen um die Infektionen festzustellen.

Eine solche Methode wird den Frauen empfohlen, die folgende Pathologien haben:
•    Keine Eierstöcke vorhanden (seit Geburt an oder durch eine Operation entfernt)
•    Keine Gebärmutteranhänge vorhanden
•    Syndrom eines frühzeitiges Abbruchs der Funktion der Eierstöcke
•    Keine Eizellen vorhanden aufgrund der Menopause
•    Kontraindikation einer hormonellen Behandlung

•    Schwere genetische Erkrankungen

•    Mehre erfolglose Versuche künstlicher Befruchtung

Der Transfer von Eizellen einer Spenderin ist ungeeignet:
•    bei organischer oder psychischer Erkrankungen

•    angeborene Fehler, bei denen kein Embryotransfer und keine Schwangerschaft möglich sind

•    Neubildungen in den Eierstöcken und in der Gebärmutter

•    Krebs

•    Akute Entzündungen der Reproduktionsorgane

Wer kann eine Eizellenspenderin werden? Anonymität wird gewährleistet. Alle Frauen im Alter von 20 bis 35 Jahren, die gesunde Kinder zur Welt gebracht haben, sind als Eizellenspenderinnen geeignet. Solche Frauen können selbstverständlich keine weiteren Kinder planen. Eine solche Bewerberin darf keine Erbkrankheiten und Mißbildungen haben. Vor einer Eizellenpunktion muss sie von einem Internisten, Psychologen und Genetiker untersucht werden. Sie muss keine Geschlechtskrankheiten haben und nicht HIV-positiv sein. Die Eizellenspenderin unterschreibt einen Vertrag, dass sie keine Rechte auf das Kind in Zukunft hat.
Das Verfahren der künstlichen Befruchtung einer Spendereizelle bestehet aus mehreren Phasen:

•    Auswahl und Untersuchung einer Spenderin

•    Hormonelle Stimulierung der Eierstöcke. Bei der Patientin und der Spenderin werden die Zyklen synchronisiert.  Da diese Stimulierung mit hohem Risiko verbunden ist, werden oft Frauen behandelt, die keine Kinder mehr planen.

•    Eizellenpunktion bei der Vollnarkose. Das erfolgt durch den Durchstich vom Bauch oder vor der Scheidenwand.

•    Die Eizelle wird vom Sperma des Ehemannes befruchtet.

•    Der Embryo wird drei oder fünf Tage später in die Gebärmutter übertragen.

•    Der Wachstum und die Entwicklung des Embryos werden kontrolliert.